Psychotherapie

Psychotherapie nach HeilprG

Eine Psychotherapie kann ein erster Schritt auf Ihrem Weg sein, Ihr Leben zu verändern oder ihm eine andere Richtung zu geben.

In Therapiegesprächen lernen Sie, sich selbst besser zu verstehen und zu akzeptieren und werden darin unterstützt, sich Ihren Problemen zu stellen. Gemeinsam entdecken wir Ihre, durch Prägung entstandenen, teils unbewussten, dysfunktionalen Verhaltensmuster, die oft als Teil Ihrer Persönlichkeit missverstanden werden. Dann arbeiten wir gemeinsam daran,  günstigeres, neues Denken und Verhalten zu entwickeln.

Jeder Mensch trägt, nach meiner Überzeugung, bereits den Schlüssel zur Lösung all seiner Probleme in sich. Aber es gibt Phasen, da kommt man allein nicht weiter.

Ich bin in verschiedenen Therapiemethoden ausgebildet und denke und arbeite systemisch integrativ. Im Mittelpunkt jedoch steht immer das Gespräch. Ich höre Ihnen in aller Ruhe zu und wir beleuchten Problembereiche und deren Auswirkungen auf Ihr Leben. Anschließend umreißen wir, wo der Fokus der Behandlung liegen soll und welche Ziele sie erreichen möchten.   

Wir alle haben geeignete Strategien entwickeln müssen, um den Herausforderungen unseres Lebens zu begegnen. Im Laufe der Zeit schaden uns diese „eingeübten Strategien“ aber oft eher als uns zu nützen, da sich die äußeren Umstände verändert haben und unsere Lösungsversuche nicht mehr passen.

Veränderung scheint vielleicht zunächst verunsichernd, aber der Mut zu Erneuerung und ein der Einsatz von ein wenig Energie in Ihre Persönlichkeitsentwicklung ist jedoch eine sehr attraktive Chance auf Heilung und Wachstum.

Mögliche Ziele:

  • Sich und andere besser verstehen
  • Wiederkehrende Reaktions-und Verhaltensmuster erkennen
  • Kompetenzen und Ressourcen aktivieren und ausbauen
  • Neue Perspektiven entdecken
  • Neues Denken und Handeln ausprobieren
  • Blockaden lösen um neue Energie freizusetzen
  • Krisen konstruktiv bewältigen
  • Selbstwertgefühl stärken
  • Ängste und Panikattacken überwinden
  • Gesundheitsschädliche Gewohnheiten reduzieren
  • Depressive Verstimmungen überwinden
  • Persönlichkeit weiterentwickeln
  • Traumatische Erlebnisse verarbeiten
  • Stress reduzieren

Methoden:

Entgegen zahlreicher Mythen schlafen Sie weder während der Hypnose, noch verlieren Sie das Bewusstsein. In der Regel erinnern Sie sich an alles, was der Hypnotherapeut gesagt hat, Sie sind teilweise während der Hypnose auch im Zwiegespräch mit ihm.

Ebenso falsch ist die Vorstellung, der Hypnotiseur könne den Geist des Klienten wie einen Computer umprogrammieren oder diesen steuern wie eine Marionette. Im Gegensatz zur Bühnen- oder Showhypnose spielt in der medizinischen Hypnotherapie gerade die Selbststeuerungsfähigkeit des Klienten eine bedeutende Rolle.

In der therapeutischen Hypnose hilft der Hypnotherapeut dem Klienten, in einen Trancezustand zu gelangen. Die Trance ist ein natürlich angelegter, entspannter Wachzustand, in dem die Aufmerksamkeit in besonderer Weise gebündelt wird, um die gewünschte therapeutische Veränderungsarbeit einleiten zu können.

Die Kontrolle darüber, welche neuen Impulse der Klient annimmt und wie er sie nutzt, bleibt vollkommen bei ihm. Niemand kann dazu gebracht werden, gegen seine eigenen Werte zu handeln.

Durch den besonderen Entspannungszustand steht die vom Bewusstsein des Klienten ausgeübte Kontrolle, sein analytischer Verstand mehr im Hintergrund, so dass er Zugang zu seinem bisher ungenutzten inneren Wissen bekommt. Lern- und Erinnerungsprozesse außerhalb der bewussten Wahrnehmung werden angesprochen und die bildliche Verarbeitung gefördert. Selbstheilungskräfte können angeregt werden, und es ist möglich, Einfluss auf Schmerzen oder andere Symptome zu nehmen. Neue, kreative Lösungsmöglichkeiten für Probleme können sich zeigen.

Die veränderte Arbeitsweise des Gehirns lässt sich neurophysiologisch durch bestimmte Vorgänge in der Hirnrinde und des Mittelhirns nachweisen, die für Aufmerksamkeitssteuerung, Wahrnehmung und mentale Entspannung zuständig sind.

  • Rauchentwöhnung
  • Gewichtsreduktion
  • Angst abbauen
  • Prüfungsstress  abbauen
  • Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken
  • Leistungsoptimierung 
  • Innere Konflikte und Blockaden lösen
  • Konzentration und Lernfähigkeit steigern
  • Tief entspannen und Stress reduzieren

Viel mehr als eine Klopftechnik

Gefühle bestehen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper in die Psychotherapie mit einzubeziehen. Pep ist das Ergebnis einer konsequenten, prozessorientierten Weiterentwicklung der Klopftechniken aus der sogenannten Energetischen Psychologie (wie EFT, TFT), die auch als Klopftherapie bezeichnet werden. PEP ist eine Kombination von psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien, aktiviert die Selbstwirksamkeit, und lässt sich gut in die allgemeine Psychotherapie integrieren. Bei der Entwicklung von PEP ging es dem Psychiater Dr. Michael Bohne, Hannover,  u.a. darum, die Klopftechniken zu entmystifizieren. 

Er hat den energetischen Ansatz von Ballast befreit und eine praktikable „Interventions-Architektur“  geschaffen, um belastende und bedrängende Gefühle und Gemütszustände ebenso zu behandeln wie dysfunktionale Beziehungsmuster und damit zusammenhängende Überzeugungen. Durch Klopfen an bestimmten Punkten und einige zugehörige Übungen werden im Gehirn bei gleichzeitiger Nennung von Aspekten des belastenden Themas Prozesse ausgelöst, die eine Verstörung und Aufweichung parafunktionaler Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster bewirken und eine gesündere Reorganisation und bessere Integration des Erlebens anstoßen. PEP stellt somit eine gute Selbsthilfetechnik für Klienten dar.

Diese Interventionstechnik lässt sich bestens in unterschiedlichste Psychotherapieverfahren integrieren. Der besondere Wirkmechanismus von PEP  ermöglicht dem Klienten eine aktive Umgestaltung seiner Gefühlswelt indem er mit der Therapeutin seine individuellen Sätze entwickelt und dabei den Körper mit Klopfen und anderen Übungen konsequent mit einbezieht. 

António R. Damásio: „Der Körper ist die Bühne der Gefühle“

Gerald Hüther: „ Jede Fachperson, die Menschen berät, therapiert oder erforscht ohne den Körper mit einzubeziehen, sollte eine Erklärung für dieses Manko abgeben.“

EMDR ist die Abkürzung für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, übersetzt Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen, ein von der klinischen Psychologin Dr. Francine Shapiro Ende der 80er Jahre entwickeltes Therapieverfahren, das seit Mitte der 90erJahre erfolgreich in der Trauma-Therapie eingesetzt wird und immer mehr Anwendung auch in den Bereichen Beratung, Training und coaching findet. EMDR ist eine Methode, die eine beschleunigte Verarbeitung traumatischer, eingefrorener Erinnerungen und eine Auflösung starrer Verhaltensmuster ermöglicht. Der EMDR-Methode liegt ein humanistisches Menschenbild zugrunde, das davon ausgeht, dass Menschen einen natürlichen Antrieb zu Wachstum und zu Integration von Erfahrung haben, der sich in einem sicheren Setting entfalten kann. Der vom erfahrenen Therapeuten angeleitete EMDR-Prozess unterstützt die genaue Beobachtung und das differenzierte Erleben innerer Prozesse und ein reflektierendes Verstehen und Akzeptieren von Zusammenhängen. Klienten berichten von spontanen inneren Einsichten, die sich mit den traumatischen Erinnerungen verbinden und darauf hin zu neuen Gefühlen, Gedanken und Handlungen befähigen. 

Der Klient konzentriert sich auf sein inneres Erleben, während er die belastenden Vorstellungen fokussiert.

Zeitgleich richtet er die Aufmerksamkeit auf einen äußeren Wahrnehmungsreiz (bilaterale Stimulation).

Bei dem dadurch ausgelösten inneren Prozess, der aktiv und intensiv therapeutisch begleitet wird, begibt sich der Klient in eine Beobachterrolle, von der aus er alles, was geschieht, wahrnehmen und wieder gehen lassen kann. Diese Beobachterperspektive schafft emotionale Distanz des Klienten zum Erlebten.

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